Samuel Hahnemann

Grundlage von Hahnemanns Manuskriptes von 1842 - Organon

§ 1 - Des Arztes höchster und einziger Beruf ist, kranke Menschen gesund zu machen, was man heilen nennt (nicht aber (womit so viele Aerzte bisher Kräfte und Zeit ruhmsüchtig verschwendeten) das Zusammenspinnen leerer Einfälle und Hypothesen über das innere Wesen des Lebensvorganges und der Krankheitsentstehungen im unsichtbaren Inneren zu sogenannten Systemen, oder die unzähligen Erklärungsversuche über die Erscheinungen in Krankheiten und die, ihnen stets verborgen gebliebenen, nächste Ursache derselben u.s.w. in unverständliche Worte und einen Schwulst abstrakter Redensarten gehüllt, welche gelehrt klingen sollen, um den Unwissenden in Erstaunen zu versetzen, während die kranke Welt vergebens nach Hilfe seufzt. Solche gelehrten Schwärmereien (man nennt es theoretische Arzneikunst und hat sogar eigene Professuren dazu) haben wir gerade genug, und es wird hohe Zeit, dass, was sich Arzt nennt, endlich einmal aufhöre, die armen Menschen mit Geschwätz zu täuschen, und dagegen anfange zu handeln, das ist, wirklich zu helfen und zu heilen).

§2 - Das höchste Ideal der Heilung ist schnelle, sanfte, dauerhafte Wiederherstellung der Gesundheit, oder Hebung und Vernichtung der Krankheit im ganzen Umfang auf dem kürzesten, zuverlässigsten, unnachteiligsten Wege, nach deutlich einzusehenden Gründen.

 

§3 - ....






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